Gibt es tatsächlich ein Fenster oder einen Zugang zu meinem Unterbewusstsein?
Warum ist das so wichtig?
Das Unterbewusstsein beeinflusst 98% Deines Handelns, wie gut wäre es doch zu wissen, was da in mir schlummert und was mir meine innere Stimme sagen möchte.
Bloß, wie kann ich sie hören? Menschen, die meinen, sie könnten es mit intensivem Denken, oder mit Meditation versuchen, scheitern.
In der Praxis meiner Hypnosesitzungen steht am Ende immer die Anleitung zur Selbsthypnose. Hier bekommen die Klienten bei mir ein Werkzeug in die Hand, wie sie das Erarbeitete vertiefen können. Eine praktische Anleitung direkt mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten.
Ich bediene mich dabei dem natürlichen Zustand der hypnotischen Trance gerade in der Zeit des Aufwachens, noch bevor der Kopf so richtig leistungsfähig wird und das Programm des Morgens abspult.
Dieses Fenster, so nenne ich es, zwischen Schlafzustand und Wachsein- das Aufwachen, ist dieser sensible Moment, in dem ich direkten Zugang zu meinem Unterbewusstsein habe. Eine offene Frage, wie: „Was ist heute wichtig für mich? Welche Leitgedanken sollen mich führen?“ gestellt an mein Unterbewusstsein, ist eine wunderbare und wertvolle Möglichkeit den Tag zu starten.
So könnte Dich das Unterbewusstsein daran erinnern, dass Du Dir heute Zeit zur Bewegung in der Natur geben solltest und unbedingt den naheliegenden See aufsuchen. Es könnte Dir aber auch raten genügend Pausen einzulegen oder es bestärkt Dich darin, dass eine Entscheidung richtig ist, die Du Dir überlegt hast und Du nicht an Dir zweifeln sollst.
Also, steh nicht gleich auf! Bleib noch etwas liegen und gebe die Gedanken frei. Starte den Tag mit einer offenen Frage im Halbschlaf und lass Dich überraschen, was Dir Dein Unterbewusstsein anbietet.
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